Knebelt Bully Kinobesitzer?
Einige deutsche Kinobetreiber ärgern sich über Michael "Bully" Herbig. Grund: Sein "Traumschiff Surprise" darf nur unter strengen Bedingungen in den Filmtheatern abheben. Da das Vorgängerwerk des TV-Comedy-Stars, "Der Schuh des Manitu" mit elf Millionen Besuchern alle Erwartungen hochgeschraubt hat, will Constantin Film, Herbigs Verleih, davon jetzt offenbar richtig profitieren. Laut dem Hauptverband Deutscher Filmtheater e. V. müssen alle Kinos, die den Film zum Start zeigen, also auch die Ein- und Zweitheaterplätze, den Film mindestens 28 Tage lang in allen Vorstellungen spielen. Außerdem verlangt der Verleih angeblich einen 2-prozentigen Mietaufschlag, wenn vor dem Film nicht zwei bestimmte Trailer gezeigt werden. Folge ist, dass viele kleinere Kinos den Film nicht zeigen können, da sie darauf angewiesen sind, das Programm öfters zu wechseln. Langfristig können derartige Knebelverträge für diese Filmtheater das Aus bedeuten.Stand der Info: 08. Juli 2004
